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Weinlese am Neusiedlersee - Reisebericht

Auf zur Weinlese!
Der Sommer ist vorbei, der Urlaub in wärmeren Gefilden rückt bei einigen schon wieder in Vergessenheit – aber kein Grund in eine Herbstdepression zu verfallen. Egal wo, Deutschland, Österreich, Frankreich oder Italien bieten wunderbare Möglichkeiten, den Herbst in all seiner Pracht zu genießen. Für viele ist der Herbst die schönste Jahreszeit - die milde Sonne taucht alles in ein weiches Licht, das Laub wird bunt, die glühende Sommerhitze legt sich, die Blumen blühen aufs neue, die Äpfel, Birnen, Pflaumen und Weintrauben reifen. Während die Weinstöcke schwer an der goldenen oder dunkelroten Pracht ihrer Reben tragen, träumt der Rest des Weinfeldes im satten ruhigen Grün. Irgendwann, früh am Morgen Ende August, sieht man drei, vier, fünf bunte Flecken im Weinlaub. Das sind die Leser. Die Zeit der Weinlese hat begonnen.

Weinlese - das schönste Geschenk des Herbstes.
Die Zeit der Weinlese oder Traubenlese sagt man eigentlich richtiger, variiert von Region zu Region. In Europa findet sie in der Regel zwischen August und Oktober statt. Fuhre für Fuhre bringen jetzt die Winzer die Früchte ihrer Arbeit in den Keller. Auch am Neusiedler See wird in dieser Zeit das Ergebnis von über 300 Sonnentagen eingeholt. Die Region um den größten Steppensee Europas ist weltweit für ihre Spitzenweine bekannt. Von Welschriesling über Chardonay bis zum Muskat finden besonders Prädikatsweine und Auslesen auch international Beachtung.

Moderne Weinlese findet mit Maschinen statt. Eine manuelle Auslese ist mit solchen Maschinen nicht möglich, ihre Produktivität ist allerdings höher als die von menschlichen Erntehelfern. Die maschinelle Lese erfolgt durch einen Vollernter, der sich über die Weinreihen hinwegbewegt. Geerntet werden die Trauben dabei durch Klopfen und Rütteln. Die herabfallenden Traubenbeeren werden von einem Lamellensystem aufgefangen, der das Lesegut über ein Förderband in einen Auffangbehälter leitet. Bei diesem Verfahren geraten auch Laub und kleine Äste ins Lesegut. Diese werden durch ein Gebläse zum Großteil entfernt.

Moderne Weinlese findet mit Maschinen statt. Eine manuelle Auslese ist mit solchen Maschinen nicht möglich, ihre Produktivität ist allerdings höher als die von menschlichen Erntehelfern. Die maschinelle Lese erfolgt durch einen Vollernter, der sich über die Weinreihen hinwegbewegt. Geerntet werden die Trauben dabei durch Klopfen und Rütteln. Die herabfallenden Traubenbeeren werden von einem Lamellensystem aufgefangen, der das Lesegut über ein Förderband in einen Auffangbehälter leitet. Bei diesem Verfahren geraten auch Laub und kleine Äste ins Lesegut. Diese werden durch ein Gebläse zum Großteil entfernt.


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Die Weinlese oder Weinernte wird im Gebiet rund um den Neusiedlersee oft noch traditionell per Hand von Erntehelfern durchgeführt. Dabei können Menschen zur Steigerung der Qualität eine besondere Auswahl an geeigneten Beeren treffen. Diese Auslese ist namensgebend bei dem gleichnamigen Prädikat innerhalb der Qualitätsweine mit Prädikat. Geerntet werden nur die reifen Trauben. Die Trauben sollten dabei, mit Ausnahme der edelfaulen Trauben, gesund sein. Dass zu dieser Tätigkeit auch eine gehörige Portion an Kompetenz gehört, ist eigentlich selbstverständlich. Obwohl die Weinlese zwischen Ende August und Mitte September beginnt, ist sie abhängig vom erreichten Mostgewicht (u.a. Zuckergehalt) und weiteren relevanten Zustandsmerkmalen der Beeren. Sie kann sich bis Mitte/Ende November hinziehen. Eisweine werden erst nach stärkeren Frösten geerntet, die teilweise erst im Dezember eintreten.

Die Zeit der Weinlese ist wohl die anstrengendste Zeit für alle Weinbauern und auch deren Familien. Die Trauben sollten so schnell wie möglich, noch in der trockenen Zeit unter Dach und Fach gebracht werden, da sonst die Früchte faulen und auch der Zuckergehalt sinken würde. Abends, wenn dann die Beeren von der Rebe in die Kellereien gebracht worden sind und die Leser sich ausruhen, müssen die Winzer noch keltern. Jetzt beginnt dort die große Arbeit der Kellermeister. Nun können die Trauben gepresst und gelagert werden. Der Duft des gärenden Weines, der über den Dörfern der Gegend hängt, riecht nicht nur nach Wein sonder auch nach Arbeit.

Das Paradies in rot und süß.
Die milden Temperaturen, die durch den Neusiedlersee verursachte hohe Luftfeuchtigkeit, und der regelmäßige Botrytis - Pilzbefall der Trauben, sind beste Voraussetzungen für einen Hochprädikatswein. Dieser Pilz durchsticht die Traubenhaut, und durch die darauf folgende Verdunstung von Flüssigkeit, steigt der Zuckergehalt in der Traube stark an und ist hier ein oft und gern gesehener Gast. Auf diese Weise können die Spitzensüßweine, eine Spezialität des Seewinkels, gekeltert werden.  Nur an wenigen Plätzen der Welt ist das in diesem Umfang und Qualität möglich. Die Gegend rund um Apetlon und Illmitz, könnte man auch als das Süßweinparadies des Seewinkels bezeichnen, und zu den „Welthauptstädten“ der süßen Weine zählen. Spitzenqualität und Vielfalt - das sind die Trümpfe dieser Weinbauregion.



Das pannonische Klima sorgt für die nötige Wärme um auch die Rotweintrauben voll ausreifen zu lassen. Blaufränkisch, Zweigelt oder auch St. Laurent  um einige Sorten zu nennen, werden dann zu Spitzenweinen weiter verarbeitet. Spitzenqualität und Vielfalt - das sind die Trümpfe dieser Weinbauregion. Der Herbst ist natürlich eine ganz besondere Zeit am Neusiedlersee. Alles dreht sich um den guten Wein. Als Belohnung für diese harte Arbeit locken die vielen Winzer- und Weinfeste und finden abwechselnd in jedem Ort am Neusiedlersee statt. Alles dreht sich um den guten Wein. Im Herbst hautnah die Traubenlese miterleben und dann den neuen Wein verkosten - das muss man einfach erlebt haben!


„Freunde, Wasser machet stumm.

Dieses lernet von den Fischen.
Doch beim Wein da kehrt sich’s um.
Dieses lernt an unseren Tischen.“


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