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Canon EOS 5 DS - Test

Canon EOS 5 DS - Test
Parallel zur Vorstellung des Weitwinkel-Zoom Canon EF 11-24mm/4L USM hat Canon die neuen Modelle EOS 5DS und 5DS R angekündigt. Mit 50,6 Megapixel bieten sie ein Rekord bei Kleinbild-DSLRs. Jetzt Mitte Juni haben wir die erste EOS 5DS in den Händen und können sie auf “Herz und Nieren“ testen.

Technische Daten:
  • Bildsensor: CMOS-Sensor (36 x 24 mm)
  • Pixel effektiv: ca. 50,6 MP
  • Seitenverhältnis: 3:2
  • Bildprozessor: Dual DIGIC 6
  • Objektivanschluss: EF Objektive (ausgenommen EF-S und EF-M Objektive)
  • AF-System/-Messfelder: 61-Punkt / 41 Kreuzsensoren
  • Messbereich: LW 0-20 (bei 23 °C mit Objektiv 50mm 1:1,4; ISO 100)
  • ISO-Empfindlichkeit: 100-6.400; erweiterbar auf L: 50 oder H1: 12.800
  • Verschlusszeiten 30-1/8.000 s
  • Bildfeldabdeckung : ca. 100%
  • Vergrößerung: ca. 0,71fach [4]
  • Mattscheibe: feststehend
  • Spiegel: teilverspiegelter Schnellrücklaufspiegel
  • LC-Display: 8,11 cm (3,2 Zoll) Clear View TFT-Display, ca. 1.040.000 Bildpunkte
  • Bildfeldabdeckung:ca. 100%
  • Blitzmodi: E-TTL II Blitzautomatik, manueller Blitz
  • Blitzsynchronzeit: 1/200 Sek.
  • Farbraum: sRGB und Adobe RGB
  • Intervallaufnahmen: ja, unbegrenzt wählbar. Timer für Langzeitbelichtung verfügbar
  • Staub-/Spritzwasserschutz: ja
  • Speicher: Compact Flash Typ I (UDMA 7 kompatibel), SD, SDHC- oder SDXC
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku LP-E6N
  • Akkureichweite: ca. 700 Aufnahmen (bei 23 °C)[5]; ca. 660 Aufnahmen (bei 0°C)
  • Gehäusematerial: Gehäuseteile aus Magnesiumlegierung
  • Abmessungen (BxHxT): ca. 152 x 116,4 x 76,4 mm
  • Gewicht (nur Gehäuse): ca. 845 g

Die Basis der Neuen ist die bekannte EOS 5D Mark III. Das Gehäuse der 5DS-Modelle ähnelt der EOS 5D Mark III sehr, und weist im Vergleich zum Vorgänger kaum nennenswerte Unterschiede auf. Sie sind praktisch identisch aufgebaut, und sogar den Akku-Typ (LP-E6) sowie Batteriegriff (BG-E11) sind bei der 5D III und 5Ds gleich. Lediglich das Namensschild ist jetzt in Gold und nicht mehr in Silber gehalten…

Aus unserer Sicht ist das aber nicht schlimm, sondern im Gegenteil es freut uns. Sie liegt genau so gut wie die EOS 5 Mark III in der Hand und lässt sich wie gewohnt bedienen. Alle Bedienelemente liegen an den gewohnten Ort – super! Wir fühlen uns sofort zu Hause, und können uns somit um die Fotografie kümmern ohne das wir uns mit der Bedienungsanleitung beschäftigen müssen.


Mit den 5Ds-Modellen dringt Canon von der Auflösung her sicherlich in die Mittelformat-Liga vor. Der von Canon neu entwickelte Sensor bietet eine Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 6400. Der Bereich lässt sich optional auf ISO 50 - 12.800 erweitern. Um die immense Datenmenge mit akzeptabler Geschwindigkeit zu verarbeiten, setzt Canon bei der EOS 5DS einen Dual-Digic-6-Prozessor ein, der auf den schnellen Datendurchsatz hin optimiert wurde. Die Kombination ermöglicht bei voller Auflösung eine Serienbildrate von fünf Aufnahmen pro Sekunde. Ein doppelter Kartenschacht für SD- und CF-Karten befinden sich ebenfalls an Bord des Spritzwasser-geschützten Magnesiumgehäuses. Werden die Bilder als RAW gespeichert, so sollten die Speicherkarten nicht zu klein ausfallen. Je nach Motiv und Objektiv haben die RAW-Bilder eine Größe von 55MB – 75MB. Eine schnelle 32 GB Karte ist hier aus unserer Sicht das Minimum. Auch wenn die meisten Anwender mit einer Auflösung um 22 Megapixelpixel in der Praxis sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielen, dürfte dennoch ein Auflösung von 50,6 MP von Vorteil sein. Um nachträgliche Bildausschnitte in guter Qualität zu nutzen oder großformatige Bilder anzufertigen ist das Plus an Auflösung sicherlich willkommen.

Der Autofokus mit 61 Messfeldern und 41 Kreuzsensoren, der große 100-Prozent-Sucher und der 3,2-Zoll-Monitor sind ebenfalls bereits bekannt. Einige Eigenschaften sind aber hinzugekommen. Die Flackererkennung, welche die Aufnahme bei Kunstlicht auf den Moment verschiebt, an dem es am hellsten ist, Bildstil „Details“, der auf die hohe Auflösung optimiert wurde, und die USB-3.0-Schnittstelle. Neu ist auch der Messsensor der nun 150.000 Pixel hat und kann auch auf Infrarot-Informationen zurückgreifen. Etwas ungewohnt ist das Auslösergeräusch. Um die Erschütterungen beim Fotografieren zu vermindern hat Canon einen neuen Mechanismus konstruiert, und der Spiegel wird vor der effektiven Belichtung des Bildes abgebremst. Das hört sich einfach etwas anders an als wir bislang gewohnt waren und ist insgesamt leiser als z.B. bei der EOS 5D Mark III.

Nachdem die ersten Fotos mit der EOS 5DS gemacht waren und im Lightroom in TIFF Format umgewandelt wurden, haben wir diese „unter die Lupe genommen“. Ein Bild hat jetzt eine Größe von 280MB! Es ist ein Qualitätssprung zu der EOS 5 Mark III sichtbar. Wir sind von der Fülle der Daten bzw. Bildinformationen in jeden einzelnen Foto überwältigt. Feinste Details und Strukturen sind selbst bei einer Vergrößerung von 300% bis 500% mehr oder weniger sauber zu erkennen. Bildausschnitte in guter Qualität sind somit kein Problem. Die Fotos der EOS 5DS wirken im Vergleich zu der EOS 5 Mark III kontrastreicher und dynamischer. Der Schärfevorteil ist deutlich sichtbar. Die Farben wirken für unseren Geschmack etwas lebendiger und angenehmer als beim Vorgänger.

Das erste Fazit:
Um das Potenzial der Canon EOS 5DS ausschöpfen zu können benötigen Sie hochwertige Objektive, große Speicherkarten und noch größere Festplatten. Eine Serienaufnahme mit fünf Bildern pro Sekunde in voller Auflösung hat uns überrascht. Die 5Ds überzeugt uns wirklich bei jedem Bild. Es ist schon recht beeindruckend wenn man die Schärfe der Bilder am Bildschirm so sieht. Ob sich der Umstieg angesichts des hohen Preises von der EOS 5 Mark III wirklich lohnt muss jeder für sich entscheiden. Wer sich allerdings eine Vollformat Kamera zulegen will, sollte den Aufpreis von ca. 900 Euro investieren. Die Canon EOS 5 DS stellt alle Vorgänger in den Schatten. Vorraussetzung dafür ist allerdings die richtige Optik!

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