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Menschenfotografie

Wer sich mit der Fotografie beschäftigt, wird irgendwann vor der Frage stehen: Wie bekomme ich Menschen vor die Kamera? Der Mensch ist wohl das am meisten fotografierte Motiv überhaupt. Sei es ein Kleinkind im Sandkasten, die Tante während der Ausflugsfahrt, Oma beim Kuchen essen oder das unbekannte Model, das für Dich posiert. Einen Menschen portraitieren kann man überall, nicht nur im Studio. Auch der Arbeitsplatz, eine ungezwungene Urlaubsatmosphäre und viele tausend andere Situationen des Lebens bieten Raum für gute Portraitfotos. Menschen zu fotografieren ist ein unerschöpfliches Thema und jeder von uns fotografiert die Menschen anders. Licht, Perspektive, Umfeld - viele Faktoren entscheiden in der Portraitfotografie, ob ein Bild wirkt oder nicht. Bilder von Anfängern, erkennt man oft daran, dass die Aufnahmen kaum etwas vom Wesen der portraitierten Person wiedergeben. Doch gerade die Wiedergabe von charakteristischen Wesenszügen sollte das Ziel sein. Wenn man Menschen fotografieren möchte, dann sollte man versuchen ein Gefühl für die Stimmung, den Ausdruck und die spezifische Situation zu bekommen. Das beste “Menschen- Bild” ist das Foto, das den Betrachter fühlen lässt, was Dein Model ausdrückt, empfindet oder fühlt. Wie in anderen Bereichen der Fotografie auch, sollte man das was man fotografieren will auch mögen, und  einen gewissen Bezug und ein positives Gefühl zu den Menschen die Sie fotografieren aufbauen. Das ist sehr schwer, weil viele Personen von Natur aus eher Kamerascheu sind, beim Anblick der Kamera verkrampfen und das typische “Ich-werde-fotografiert- Gesicht” auflegen. Das Problem ist nur zu lösen durch Geschick, Schnelligkeit und vielleicht auch durch den Einsatz von Teleobjektiven. Die Serienbildfunktion der Kamera hilft hier oft weiter. Man kann kaum glauben, wie unterschiedlich die Fotos werden. Wenn man nach dem ersten Schuss noch einen unerwarteten zweiten hinterher schiebt. Das verkrampfte Gesicht das den Moment des Auslösens erwartet entspannt sich augenblicklich danach. Das unmittelbar folgende Foto zeigt es entspannt und unverkrampft. Um Menschen möglichst unberührt und natürlich darzustellen versuche ich am liebsten in die Rolle eines unsichtbaren Beobachters zu schlüpfen. Diese Art zu fotografieren, hört sich wahrscheinlich erstmal relativ unspektakulär an, bringt aber einige Vorteile mit sich. In dieser unauffälligen Rolle fühle ich mich einfach wohl. Fotograf zu sein, ohne als solcher wahrgenommen zu werden, klingt vielleicht etwas komisch, aber so gelingen aussagekräftige Portraits, stimmungsvolle Ausdrücke und einzigartige Szenen. Man hat den Vorteil dass Momente, die witzig, interessant, charmant, berührend oder auch traurig sind, ganz natürlich eingefangen werden. Wenn Menschen sich unbeobachtet fühlen und vergessen dass sie fotografiert werden, verhalten sie sich am natürlichsten. Genau das möchte ich erreichen! In der Portraitfotografie kommt es weniger darauf an, ob es sich beim Bildausschnitt nur um den Kopf der Person handelt, oder um eine Aufnahme der ganzen figürlichen Erscheinung.

Das Schwierige an einem richtig gutem Portrait Foto ist nicht, das Äußere des Menschen in Szene zu setzten, sondern vielmehr seine Gefühle und seine Persönlichkeit auf dem Foto zum Ausdruck zu bringen. Fotografiert man mehrere Personen, beispielweise bei einer Familienfeier, möchte man auch die Beziehungen der Personen untereinander, den Anlass und die Stimmung einfangen. Es gibt aber auch einige Situationen, in denen ich Personen sehr genau sage, wie sie sich stellen oder in welche Richtung sie schauen sollen. Beispielsweise beim fotografieren eines Hochzeitspaares oder bei Gruppenfotos. In solchen Situationen brauchen Menschen einfach einige Anweisungen, was sie tun sollen, um ein möglichst schönes Bild zu bekommen. An solchen Tagen sind Sie aber auch sehr ungezwungen und natürlich. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Menschen “so wie sie sind” am Schönsten sind. Und das möchte ich mit der Kamera einfangen. Wer sich mit Portraitfotografie beschäftigen möchte sollte zunächst versuchen möglichst optimale, technische Voraussetzungen zu schaffen. Eine wesentliche Rolle spielt hier die Wahl des richtigen Objektivs, bzw. die Wahl der richtigen Brennweite. Ein Objektiv mit einer Brennweite von 70 bis 120 mm, und einer Anfangsblende von 1,8 bis 2,8 ist hier die erste Wahl. Weiterhin bietet dieser Brennweitenbereich den Vorteil, dass sich der Hintergrund auflösen lässt und unscharf erscheint.

Aufnahmen im Freien sind bei guten Lichtverhältnissen immer zu bevorzugen. Im Freien oder in den eigenen vier Wänden wirken die Personen oft viel lebendiger als im Studio. Bei Aufnahmen in Wohnungen, Häusern und Werkstätten, sollte man sich frühzeitig über den richtigen Raum Gedanken machen. Am besten nehmen Sie sich schon im Vorhinein ein wenig Zeit und besuchen die Örtlichkeiten in Ruhe. Dann können Sie sich ein Bild von den Gegebenheiten machen. Außerdem wissen Sie dann genau, was Sie erwartet und welches Zubehör Sie mitnehmen sollten. Falls dieser Vorbesuch nicht möglich ist, sollten Sie vorsorglich die komplette Ausrüstung mit allen portablen Beleuchtungsutensilien einpacken, damit Sie für jeden Beleuchtungsfall gerüstet sind.

Aufnahmen im Freien sind bei guten Lichtverhältnissen immer zu bevorzugen. Im Freien oder in den eigenen vier Wänden wirken die Personen oft viel lebendiger als im Studio. Bei Aufnahmen in Wohnungen, Häusern und Werkstätten, sollte man sich frühzeitig über den richtigen Raum Gedanken machen. Am besten nehmen Sie sich schon im Vorhinein ein wenig Zeit und besuchen die Örtlichkeiten in Ruhe. Dann können Sie sich ein Bild von den Gegebenheiten machen. Außerdem wissen Sie dann genau, was Sie erwartet und welches Zubehör Sie mitnehmen sollten. Falls dieser Vorbesuch nicht möglich ist, sollten Sie vorsorglich die komplette Ausrüstung mit allen portablen Beleuchtungsutensilien einpacken, damit Sie für jeden Beleuchtungsfall gerüstet sind.

Den eingebauten Kamerablitz sollte man für Portraits auf keinen Fall benutzen. Er mag in manchen Situationen bei Tageslicht zusätzlich etwas Licht bringen, als einzige Beleuchtungsquelle in Räumen taugt er definitiv nichts. Gesichter wirken platt, und überstrahlt und man bekommt quasi eine Garantie für rote Augen. Abhilfe ist ein externes Blitzgerät mit Schwenkreflektor. Hiermit wird die Rechweite im Vergleich zum eingebauten Kamerablitz erheblich erweitert, ein indirektes blitzen verhindert die roten Augen. Es geht aber noch einfacher. Videoleuchten mit 1000 – 1500 Watt die man im Keller noch hat oder mit etwas Glück auf dem Flohmarkt für wenig Geld kaufen kann, leisten gute Dienste. Für einige Aufnahmen reichen auch zwei oder drei deutlich schwächere Leuchten mit 250-500 Watt, die man in jedem Baumarkt kaufen kann. Vorteil einer solchen Beleuchtung ist das man den Lichtverlauf genau sehen und entsprechend auch einsetzen kann. So lassen sich unschöne Schatten vermeiden, und eine Stimmung wie bei Kerzenlicht zaubern.

Bei dem sensiblen Thema Menschenfotografie bitte unbedingt bedenken, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, selbst zu entscheiden, ob er fotografiert werden möchte oder nicht. Einfühlungsvermögen, Höflichkeit sowie der Respekt vor dem Gegenüber sollten unbedingt die obersten Grundsätze bei dieser Art der Fotografie sein. Dies bedeutet auch zu akzeptieren, wenn eine Person nicht mit auf ein Bild möchte.

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