Canon EF 2,8/24-70 L USM II - Test - Infoseiten - die besten Infos im Netz

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Canon EF 2,8/24-70 L USM II - Test

Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM - Test
Bereits 2012 wurde das Canon 24-70 2.8 L USM das die ständig steigenden Anforderungen an die Bildqualität nicht mehr erfüllte durch eine neue Auflage dieses Standardzooms ersetzt. Ein neues professionelles Standard-Zoomobjektiv, das neben erstklassiger Abbildungsqualität der hohen Lichtstärke von 1:2,8 über den gesamten Zoombereich bietet die perfekte Ergänzung für EOS mit Vollformatsensor und vielen Megapixel.

Technische Daten:
  • Vielseitiger Zoombereich von 24-70mm.
  • Völlig neue optische Konstruktion.
  • Linsen aus UD- (Ultra-low Dispersion) und Super-UD-Glas.
  • Hohe 1:2,8. Lichtstärke
  • Naheinstellgrenze 0,38 m
  • Staub- und Spritzwasserschutz
  • Schneller und leiser Autofokus.
  • Jederzeitige manuelle Fokussierung
  • 9-Lamellen-Irisblende



Zuerst haben wir nach dem Auspacken das Alte und Neue rein optisch miteinander verglichen. Als erstes fiel auf, das es sich weil es aus hochwertigem Kunststoff gefertigt ist völlig anders anfühlt. Auch das etwas leichtere Gewicht fällt positiv auf. Es bringt jetzt “nur noch” 805 statt 950 Gramm auf die Waage ist dafür aber ca. 3 cm kürzer. Der neue Filterdurchmesser von 82mm, statt 77mm ist ärgerlich. Die neue Sonnenblende ist deutlich kürzer aber nicht ganz so cool wie beim Vorgänger. Aber wie heißt es so schön: „auf die inneren Werte kommt es an“

Der optische Aufbau des Canon 24-70mm f/2.8L II USM mit 18 Linsen, von denen drei asphärisch sind, zwei UD-Linsen (Ultra-low Dispersion) sowie ein Super-UD-Glas sollen die chromatische Aberrationen minimieren und für “gestochen scharfe, kontrastreiche Bilder mit hervorragender Farbwiedergabe” sorgen. Das wollten wir doch gleich überprüfen…



Und tatsächlich: Der direkte Vergleich mit dem alten 24-70  und dem 24-105 zeigt, dass die neue Linse schon bei f/2.8 bereits deutlich besser ist, als das 24-105 bei seiner Anfangsblende f/4.0 aber auch besser ist als der Vorgänger. Wenn man das Zentrum der Fotos betrachtet ist die Schärfe gegenüber dem Alten zwar nur minimal besser, zum Rand hingegen ist die Leistung um Längen besser. Bei 24mm wird das besonders deutlich. Um die gleiche Optische Leistung mit dem Einser zu erreichen muss man den Vorgänger auf 5.6 oder 8 abblenden. Etwas besser wird es zwischen 50mm und 70mm. Um ähnliche Leistung wie das EF 24-70mm f/2.8L II USM zu erreichen musste das Einser aber immer noch 1-2 Blenden geschlossen werden. Die Farbwiedergabe ist perfekt. Im Vergleich zum 24-105 ist diese deutlich neutraler und die Schattenpartien werden deutlich besser aufgelöst. Die Verzeichnung ist recht gering aber bei 24mm und kritischen Motiven sichtbar. Ebenso ist es bei der Vignettierung. Beides ist aber nicht wirklich störend und leicht mit Lightroom korregierbar.

Fazit:
Das Canon EF 24-70mm f/2.8L II hat einen richtigen Entwicklungsschritt gemacht. Um bei diesem Brennweitenbereich eine hohe Bildqualität auch im Randbereich garantieren zu können, ist das neue 24-70 nun auch etwas größer. Dieses Spitzenobjektiv wird sicherlich auch bei kritischen Fotografen das Standard-Zoomobjektiv der Profis werden. Uns hat es voll und ganz überzeugt.
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